Gebärdendolmetschen – mehr als „nur mit den Händen sprechen“

Öffentlicher Abend am 24. Februar 2026 um 20:00 Uhr im Logenhaus

Vortragsthema: Gebärdendolmetschen – mehr als „nur mit den Händen sprechen“

Die Freimaurerloge lädt interessierte Gäste herzlich zu diesem öffentlichen Informationsabend ein.
Der Vortrag richtet sich an alle, die mehr über die Arbeit einer Gebärdensprachdolmetscherin und die besonderen Herausforderungen im Berufsalltag erfahren möchten.

Einblicke in ein kaum bekanntes Berufsbild

Wie wird man Gebärdensprachdolmetscherin?
– Voraussetzungen, Ausbildung/Studium, Abschlüsse, Arbeitsfelder
Denken in „Konzepten“ – die Basics der Übersetzung
Deutsch versus Deutsche Gebärdensprache
– Besonderheiten beider Sprachen, Herausforderungen und (kulturell bedingte) Stolperfallen
Herausfordernde Aspekte im Berufsalltag 
Auswirkungen von Sprachdeprivation, Diskriminierung der Deaf Community, Rollenkonflikte, Psychohygiene
Was Sie gerne noch wissen möchten – Zeit für Austausch und Diskussion

Referentin: Christina Klein
Staatl. geprüfte Gebärdensprachdolmetscherin

M.A. Gebärdensprachen / Erziehungswissenschaften

Heilpraktiker Psychotherapie

Christina Klein arbeitet seit Ende der 90er Jahre für und mit Menschen zusammen, die der Deaf Community in Deutschland angehören. Sie hat Phonetik und Neurolinguistik studiert, bevor sie zu Sprachwissenschaften wechselte und dort ihre Leidenschaft für die Gebärdensprache und das Dolmetschen entdeckte.

Sie arbeitete in inklusiven pädagogischen Teams in Reha- und Berufsbildungsmaßnahmen und war lange Jahre Leitung einer Beratungsstelle der Eingliederungs-, Kinder- und Jugendhilfe für taube und schwerhörige Menschen.

Trotz wechselnder Arbeitsfelder, als Gebärdensprachdolmetscherin ist sie durchweg tätig gewesen: „Dazu beizutragen zwischen Menschen Brücken zu bauen, Barrieren zu reduzieren und Verständigung zu ermöglichen, erfüllt mich und deshalb ist dieser Job ein großartiges Geschenk.“

Flyer zum Öffentlichen Abend: